>> mehr Informationen
Schuster bleib bei deinen Leisten
 Es ist natürlich schwierig für einen Autor, der in seinen anderen Veröffentlichungen stets Fondsanlagen, vorwiegend auf Aktienbasis favorisiert hat, einigermaßen glaubhaft Immobilien als eine gute Kapitalanlage darzustellen. So verwundert es auch nicht, dass er, teilweise mit an den Haaren herbeigezogenen Rechenexemeln immer wieder durchblicken lässt, dass sich Immobilien eigentlich nicht so toll für den Vermögensaufbau eignen sollen. Hier fehlt es einfach an der nötigen Objektivität, und, wie ich meine, auch an der nötigen Fachkenntnis. Ich habe das Gefühl, als sei hier nur ein Buch geschrieben worden, des Schreibens wegen, um die Reihe der Klöckner Bücher zu vervollständigen. Für diejenigen, die sich ernsthaft mit dem Thema Vermögensaufbau befassen und dabei Immobilien in Erwägung ziehen, seien andere - bessere - Bücher empfohlen. Völlig realitätsfern! 1. Zunächst einmal fehlt dem Buch wirklich Stuktur. Da wird mal fröhlich motiviert, dann ein wenig Gehirnwäsche betrieben und hier und da auch ein bisschen gerechnet. Systematisch ist das aber nicht. 2. Ich würde gern mal die Menschen mit 3.800 Euro Nettomonatseinkommen treffen, die hier zu Grunde gelegt werden. Ich habe das nicht. Ich kenne auch keinen. Darf ich etwa keine Immobile finanzieren, weil ich nur etwas mehr als die Hälfte nach Hause bringe? Und der gute Freund - davon hat Herr Klöckner Dutzende - hat ein Jahresnettoeinkommen von 150.000 Euro und 260.000 Euro auf der Bank. Der finanziert nicht, der bezahlt bar! Monatsbelastungen jenseits der 1.500 Euro. Für mich war dieses Buch die größte Fehlinvestition des Jahres.
|