24.10.2011

Ortstypische Architektur

Auf dem Immobilienmarkt tummeln sich jede Menge verschiedenster Baustile. Neben klassischen Reihenhäusern findet man immer häufiger moderne Bungalows, aber auch alte Bauernhäuser oder städtische Altbauten.

Natürlich hängt das Angebot an architektonischer Vielfalt auch von der Region ab. So wird man in der Großstadt vergeblich nach einem alten Bauerngehöft suchen, im Norden kaum ein Fachwerkhaus finden und im Süden Deutschlands wahrscheinlich auch keine schilfgedeckte Fischerhütte. In manchen Regionen wird der ortstypische Baustil sogar geschützt, d. h., selbst wenn Sie noch so viele Millionen haben, dürfen Sie kein 5- oder 6-stöckiges Haus auf Usedom bauen. Selbst die Usedom Hotel Betreiber müssen sich an diese Vorgaben halten, auch wenn der Tourismus die einzige Einnahmequelle ist und große Hotels sicherlich auch größere Einnahmen bringen würden. Viel zu oft wurden in den vergangenen Jahrzehnten schöne Landschaften und traditionelle Ortschaften durch riesige Hotelkomplexe und Plattenbauten verschandelt. Das ist heute nicht mehr so einfach.

Natürlich haben der Erhalt alter Bausubstanz und die Pflege der ortstypischen Architektur auch ihren Preis. Gerade in den Innenstädten sind die Mieten für sanierte Altbauten extrem hoch, ganz gleich ob in Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt. Etwas humaner geht es in den kleineren Großstädten zu. So sind die Mieten in Chemnitz oder Leipzig durchaus noch bezahlbar. Doch das liegt wahrscheinlich auch an dem großen Angebot an leerstehenden Immobilien. Deshalb lohnt es sich, gerade jetzt noch schnell in eine Immobilie zu investieren, denn gut gelegene Immobilien sind eine gute Geldanlage, die auch in den Zeiten von Bankkrisen nicht an Wert verliert.

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